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Welchen Zweck hat ein Drehmomentbegrenzer?

2026-03-04 17:46

Ein Drehmomentbegrenzer (auch bekannt als Überlastkupplung, Sicherheitskupplung oder Sicherheitskupplung) ist ein mechanisches Bauteil, das die Antriebsmaschine und die Arbeitsmaschine zum Schutz vor Überlastung verbindet. Überschreitet das übertragene Drehmoment einen voreingestellten Wert, begrenzt er die Drehmomentübertragung durch Schlupf oder Auskuppeln und schützt so die Anlage. Er findet breite Anwendung in der Automatisierungstechnik, Fördertechnik, Verpackungsindustrie und vielen weiteren Branchen.

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• Geräteschutz: Verhindert kostspielige Schäden wie Motorausfall, Getriebebruch und Wellenbruch, die durch Überlastung, Blockierung oder das Eindringen von Fremdkörpern verursacht werden.

• Personensicherheit: Dient als Sicherheitsbarriere in Robotern und automatisierten Produktionslinien, um versehentliche Verletzungen durch mechanische Ausfälle zu vermeiden.

• Produktionsstabilität: Reduziert ungeplante Ausfallzeiten, gewährleistet einen kontinuierlichen Betrieb und verbessert die Anlagenauslastung sowie die Gesamtproduktionseffizienz erheblich.

• Verbesserte Genauigkeit: Bei Präzisionsprüfplattformen wird sichergestellt, dass die Prüfungen innerhalb des festgelegten Drehmomentbereichs durchgeführt werden, wodurch genaue und zuverlässige Daten gewährleistet werden.

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Arten von Drehmomentbegrenzern

• Reibungs-Drehmomentbegrenzer

• Drehmomentbegrenzer mit Kugelrastung

Funktionsprinzip des Reibungsdrehmomentbegrenzers

Ein Reibungsdrehmomentbegrenzer nutzt eine Kontermutter, um eine Federkraft zu erzeugen, die auf die Reibscheiben wirkt. Ein Kettenrad oder ein ähnliches rotierendes Bauteil wird zwischen zwei Reibscheiben eingeklemmt. Die durch die Federkraft erzeugte Reibung zwischen den Scheiben und dem Kettenrad überträgt das Drehmoment.

Bei Überlastung des Geräts kommt es zu relativem Schlupf zwischen Kettenrad und Reibscheiben, wobei ein gewisses Schlupfmoment weiterhin aufrechterhalten wird (Drehmoment wird zwar noch übertragen, kann aber die Abtriebsseite nicht mehr antreiben). In diesem Fall läuft die Antriebsseite im Leerlauf und die Abtriebsseite stoppt. Der Drehmomentbegrenzer wird automatisch zurückgesetzt, sobald die Überlastung behoben ist.

Funktionsprinzip des Drehmomentbegrenzers mit Kugelrastung

Das kritische Drehmoment wird durch Präzisionsfedern gesteuert, wodurch hochpräzise Drehmomenteinstellungen erreicht werden. Beim gleichen Modell lassen sich durch Austausch der eingebauten Federn unterschiedliche Schlupfdrehmomente einstellen. Es ist für die Montage zwischen Welle und Getriebe ausgelegt und kann auf Wunsch mit einer Kupplung für eine einfache Wellen-zu-Welle-Verbindung ausgestattet werden.

Bei Überlastung stoppt zuerst die angetriebene Seite, während die angetriebene Seite im Leerlauf läuft. Im Moment der Überlastung bewirkt der Kugelrast-Drehmomentbegrenzer eine axiale Verschiebung. Ein installierter Näherungsschalter erfasst diese Verschiebung und kann ein Signal zur Alarmierung oder Motorabschaltung auslösen, wodurch eine vollständige Automatisierung erreicht wird.

Nachdem die Überlastung beseitigt ist, fährt der Begrenzer pro Umdrehung an einer eindeutigen Position zurück (oder auf Wunsch an mehreren Positionen).

Bei weiteren Fragen zu Drehmomentbegrenzern können Sie sich jederzeit an Kudosworld wenden!

 


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